D. G. Und nun wird dir vollkommenklar scyn, wie etwas, das doch aus dir lesthcrvorgcht, dir als ein Seyn außer dir erschei-nen könne, ja nochwendig erscheinen müsse.
Du bist zur wahren Quelle der Vorstellun-gen von Dingen außer dir hindnrchgedrnngen.Diese Vorstellung ist nicht Wahrnehmung, dunimmst nur dich selbst wahr: sie ist eben sowenig Gedanke; die Dinge erscheinen dir nicht,als ein bloß gedachtes. Sie in wirklich, undin der Thar absolue mmnttelrares Bewnßrseyi«eines Scyns außer die, eben so wie die Wahr-nehmung unmittelbares Bewußtseyn deines Zu-standes iss — Laß dich nicht durch Sophisten,und Halbphilosophcn übcrräuben: die Dingeerscheinen dir nicht durch einen Repräsentan-ten; des Dings, das da ist, und seyn kann,wirst du dir unmittelbar bewußt; und cs gicbtkein anderes Ding, als das, dessen du dir be-wußt wirst. Du selbst bist dieses Ding; du selbstbist durch den innersten Grund deines Wesens,deine Endlichkeit, vor dich selbst hingcstellt, und