Druckschrift 
Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
65
Einzelbild herunterladen
 

meiner ist und handelt eine fremde mir ganzunbekannte Kraft; und es wird mir völliggleichgültig, wie diese sich entwickle. Beschämtstehe ich da mit meiner herzlichen Neigung,und mit meinem guten Willen; und crröthevor dem, was ich für das Beste an mir er-kenne, und um wessen willen ich allein seynmag, als vor einer lächerlichen Thorheit. MeinHeiligstes ist dem Spotte preiögegcöen.

Ohne Zweifel war cs die Liebe dieser Liebe,das Interesse für dieses Interesse, welchesmich ohne mein Bewnßtseyn trieb, ehmals,ehe ich die Untersuchung erhob, die mich jetztverwirrt und zur Verzweiflung führt, ohneweiteres mich für frei und für selbstständig zuhalten: ohne Zweifel war es dieses Interesse,wodurch ich eine Meinung, die nichts für sichhat, als ihre eigne Denkbarkcit. und die Uner-weislichkeit ihres Gegentheils, bis zur Uebcr,zeugung ergänzte; war cs dieses Interesse, wo-durch ich bis jetzt vor dem Unternehmen be-