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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
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nur eine halbe Freiheit war, sie war es,die mir nicht genügte. Ich selbst, dasjeni-ge, dessen ich mir als meiner selbst, als meinerPerson bewußt bin, und welches in jenem Lehr-gebäude als bloße Acußerung eines hoher» er-scheint, ich selbst will selbstständig, nichtau einem andern, und durch ein anderes, son-dern für mich selbst Etwas scuu; und will,als solches, selbst der letzte Grund meiner Be,stimmungen seyn. Den Rang, welchen in je-nem Lehrgebäude jede ursprüngliche Naturkrafteinnimmt, will ich selbst cinnchmcn; nur mitdem Unterschiede, daß die Weise meiner Äuße-rungen nicht durch fremde Kräfte bestimmt scy.Zch will eine innere cigcnthümlichc Kraft ha-ben, mich aus unendlich mannigfaltige Weisezu äußern, eben so wie jene Naturkräftc: unddie sich nun gerade so äußere, wie sie sichäußert, schlechthin aus keinem andern Grunde,als weil sic sich so äußert; nicht aber, wie jeneNaturkräftc, weil cs gerade unter diesen äußernBedingungen gejchiehr.