Bcwußtscyn keinen verstattet: Aber darf iches mir darum am Ende nicht gestehe!?, daßdieser Ausgang meinen tiefsten innersten Ahn-dungen, Wünschen, Foderungen widerspreche?Und wie kann ich, troh der Richtigkeit, undder schneidenden Schärfe der Beweise, die mirin dieser Uebcrlegnng zu scyn scheint, an eineErklärung meines Daseyns glauben, die derinnigsten Wurzel meines Daseyns, die demZwecke, um dessen willen ich allein scyn mag,und ohne welchen ich mein Daseyn verwün-schc, so entscheidend widerstreitet?
Warum muß mein Herz trauern und zer-rissen werden, von dem, was meinen Verstandso vollkommen beruhigt? Da nichts in der Na-tur sich widerspricht, ist nur der Mensch einwidersprechendes Wesen? — Oder, vielleichtnicht der Mensch, sondern nur ich und diejeni-gen, welche mir gleichen? Hätte ich vielleichthingehen sollen in dem freundlichen Wahne,der mich umgab, mich in dem Umfange desunmittelbaren Bcwußtseyns meines Scyns