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Die Bestimmung des Menschen
Entstehung
Seite
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II

beste dunkler, oder Heller, frischer oder ver-blichener, als cs ist; ob cs mir gleich amMaasstabe und am Worte für diese Bestimmmnng fehlt. Werfe ich meinen Blick ans diesePflanze; sie sieht auf einer bestimmten Stu-fe zwischen ihrem Entkeimen, lind ihrer Reife;beiden nicht um das mindeste näher oder ent-fernter, als sic cs ist. Alles was da ist,ist durchgängig bestimmt; cs ist wascs ist, und schlechthin nichts anderes.

Nicht etwa, daß ich überhaupt nichts zwi-schen widersprechenden Bestimmungen in derMitte schwebendes zu denken vermöchte. .Ichdenke allerdings unbestimmte Gegenstände, undmehr als die Hälfte meines Denkens bestehtaus dergleichen Gedanken. Zch denke einenBaum überhaupt. Hat dieser Daum über-haupt, Früchte oder nicht, Blatter oder nicht,und falls er welche hat, welches ist ihre An-zahl? Zu welcher Gattung von Bäumen ge-hört er? Wie groß ist er? und so weiter. Allediese Fragen bleiben unbeantwortet, und mein