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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
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jede neue Botschaft, durch den Anblick so vielerlei Rüstungenund fremden Volker immer wieder in das Gedächlniß anufenwird? Wer könnre leicht an etwas Anderes denken, als an^ ^ das, woran uns die Klagen von so vielen unserer Mitbürger,woran uns unser eigener Verlust fast täglich erinnert?

Die Noth des Krieges dauert fort. Sie hat sich über unserganzes Vaterland verbreitet. Die Schlachtfelder, gestern inunserer Nähe, heute in der Ferne, bleiben zwar nicht dieselben,aber die fortdauernden Anstrengungen fangen immer mehr an,unsere Kräfte zu erschöpfen. Wo ist noch ein Land, welches nichtüber den Trümmern seines alten, zerstörten Wohlstandes trauert?Wie viel Städte und Dörfer sind noch, welche nicht um geliebteLodte weinen müssen, die ihnen der Krieg entriß? Wo ist einHaus, welches nicht durch Bcwrrthung fremder Krieger, durchüberschwengliche Steuern und Auflagen, durch Verminderungseiner Einnahmen, in Sorgen und Verlegenheit gestürzt ward?

Auch ich habe, gleich tausend Andern, eingebüßt und büßetäglich ein von dem, was Gottes Segen und Fleiß und Spar-

> samkeit mir gaben. Vor mir liegt eine schwarze Zukunft. Wer

I kann mir sagen, ob ich noch das Wurige behalte und rette, was

mir der Sturm der Kriegslage übrig ließ? Meine Gesundheitward von dem Unglück der Zeiten so sehr erschüttert. Schrecken,Furcht und Hoffnung, Sorge und Angst für mich, für Andere,stürmten auf mich ein. Ich sah auf Gott, blieb standhaft, bines noch. Werde ich es lange noch ertragen?

Und doch, was ich gelitten, ist es schon das Schwerste?

> Das Schwert des wilden Krieges verschonte mich. Doch Wundenund selbst der Tod sind nicht von allen Kriegsübeln das übelste.Siehe ganze Dörfer sind Aschenhaufen; ganze Felder zer-treten; ganze Heerden entführt; ganze Familien ohne Nahrung

^ und Hilfe. Siehe hier verstümmelte, verkrüppelte Mic-^ Menschen, in Blut und Wunden unter Todesficbern schlecht ver-

i pflegt; dort eine Braut, die verzweifelt, eine Mutter, die

ihren Sohn mit jahrelanger Zärtlichkeit erzog, so manche trübe! Nacht einst an seiner Wiege, an seinem Krankenbette durch-wachte ,einst des Alters Trost von ihm erwartete, und nun von