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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
Seite
464
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Begebenheiten, die Du sandtest. Möchte ihr Anblick das Herzeines Jeglichen erschüttern, daß er zum ernsten Gedanken andas, was Dein Wille sei, sich ermanne!

Ich aber, o Vater im Himmel, o ewiger Gebieter aller Schick-sale, will niemals den Blick aufoie Ereignisse werfen, unter welchendie Völker seufzen, ohne mich an die wahren, offenen und geheimenUrsachen des großen Uebels zu erinnern. Und in diesen Erinnerun-gen soll mein Glaube an Dich kräftiger werden, und mein Willeentschlossener, durch Rath und That, durch Wort und BeispielAndere zu ermuntern, die zerstörte Wohlfahrt dadurch wiederaufzurichten, daß wir Deinen Geboten treuer folgen. Amen.

50 .

Kriegsnoth

Pf 27 , t.

Gib in des Krieges bangen Tagen/

Gott/ mir nur Kraft/ auf Dich ;u schau'n;

Ich werde nimmermehr verzagen/

Kann ich nur fest auf Dich vertrau'«.

Wenn Menschenstärke nichts mehr nützt,

So ist'S Dein Arm noch, der mich schützt.

Was hilft der Streiter große Menge?

Was hilft Gewalt'gen ihre Macht?

Der Ross' und Wagen dicht GedrängeHat doch nicht immer Sieg gebracht;

Der wird aLein von Deiner Hand,

Wem Du ihn gönnest, zugcwandt.

Kein blinder Zufall herrscht auf Erden,

Du bist der Gott, der Alles führt;

Du läss'st es Allen inne werden,

Daß Dir allein die Macht gebührt.

Zürnet immer, Völker, rüstet euch!

Ist Gott für uns, so fehlt der Streich.

Drum fallen wir in Deine Arme,

O Vater der Barmherzigkeit,

Und flehen demuthvoll, erbarmeDich über uns zur bösen Zeit!

Laß Gnade uns für Recht ergeh'»,

So bleiben wir doch aufrecht steh'n.

Ä)er könnte auch in Tagen des Kriegs an etwas Anderes denken,als an das, was uns durch jedes Gespräch mit Freunden, durch