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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
Seite
446
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genug und muthig genug sein möchte, ein Beispiel der Ge-rechtigkeit , des Edelmuthes und bürgerlicher Tugenden fürAndere zu sein! Könnte ich es sein! Meine Pflicht rst es!O entziehe mir Demen Gnadenberstand nicht, damit meinWille nicht ein todter Wille bleibe. Die Kraft Deines heiligenGeistes belebe mrch zu allem Guten! Amen.

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Wie Gott die Völker der Erde richtet.

Zweiter Theil.

Spr. Sal. t-l, zl.

Der Herr ist Gott! von EwigkeitenDer Herr! der Herr auch unsrer Zeiten!

Er war, er lebet, er wird sein.

Was" er beschließt, wer will es wenden?

Der Weltbau ruht in seinen Händen;

Trägt er ihn nicht, er krümmert ein.

Noch aber wandelt seine BahnenDer Weltbau, den sein Finger hält;

In seiner Allmacht OzeanenSchwimmt dieser Tropfen, diese Welt!

Wie lange duldet er mit SchonenDer Sünden Zahl, ihr Nationen,

Die ihr auf diesem Tropfen spielt!

Saht ihr die göttlichen GerichteNoch nie im Spiegel der Geschichte,

Und eures eignen Jammers Bild?

Er, der verschmähten Tugend Rächer,

Er ist's für euch und heute noch!

Er hing die Erd' an Nichts: Verbrecher,

An Nichts auch euch! Wie lange noch?

^ch bin ein starker eifriger Gott, der die Sünden der Väterheimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Ge-schlechtsalter! Also redete Jehovah donnernd von den Höhendes umwölkten Sinai zum Volke.

Aber zu eben diesem Gott betete auch Moses:Herr, HerrGott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großerGnade und Treue! der Du bewahrest Gnade in tausend Gliedund vergibst Missethat, Uebertrciung und Sünde; vor welchemNiemand unschuldig ist; der Du die Messechat der Väter heim-