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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
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428
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46.

Des L e b e n s E i n - u n d A u s g a n g.

Am Schlüsse des Jahres.

PsallN 103/ 15. 16.

Noch spielt der Säugling an dem Mutterbusen,

Und vor ihm.lacht die Well in Glan; und Licht;

Bald ruht dar Herz, das treu für ihn geschlagen;Doch, siehe/ auch sein Stundenglas zerbricht.

Die Saat ist groß; die Acrnte ohne Ende;

Der Tod ist schwach; die Sense ruhet nicht.

Die Uhr der Zeit schlägt immer letzte Stunden.

Wer kennt das Herz/ das jetzt im Kampfe bricht!

Nur Du allein / Herr über Tod und Leben /

Du sichst ,hn/ den der Todesschwciß benetzt;

Du weißt/ wenn meine letzte Stunde tönet/

Du hast den Sterblichen ihr Ziel gesetzt!

Ach stehe wieder am Rande eines Jahres wenige Tage,wenige Stunden noch und es ist nicht mehr!

Wie unermeßlich, wie unerlebbar scheint den Kindern, denJünglingen, den Jungfrauen der Zeitraum aller Jahre, auswelchen ein Menschenleben besteht! wie kurz, wie weniA-denen, welche sich der Mitte eines gewöhnlichen Lebensaltersgenähert haben, oder schon darüber hinweggeschritten sind!Jenen schleicht die Zeit mit trägen Füßen, diesen entrinnt siemit der Eilfertigkeit eines Blitzes.

' Ein Jahr verflogen ein Traum von zwölf Monden!Und ist mir es doch, als wäre die Freude des schönen Herbst-tages erst gestern gewesen, die Begebenheiten des letzten Sommersvon vorgestern. Vor einem Jahre um die Zeit, die Weih-nachtsstunden damals, der Morgen des neuen Jahres nochliegt mir Alles so nahe! Wie wenig ist vorhanden zwischendamals und jetzt!

Wenig? O viele frohe Augenblicke lagen dazwischen;doch auch viele Seufzer, viele Thränen, viele Sorgen, viele

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