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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
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44 .

Die Verklärung nach dem Tode.

1 . Kor. 15, 36so.

Wie ist mir denn?-Welch süßes Leben!

Wer gießt in meinen Staub das Leben?

Was schauert sanft durch mein Gebein?

Ist das mein Leib?-Ich sehe wieder?

Ich bin das?- Sind das meine Glieder?

Der Glanz/ die Göttlichkeit ist mein?

Ich ward dem Grabe nicht zum Naube?

Weß Thron ist dort? Wer ruft mir zu?

Ach/ das ist Gott/ an den ich glaube!

O mein Messias/ das bist Du!

Herr/ ewig wühret meine Treue:

Dir dank' ich/ daß ich mich vcrneue,

Ich walle im Derklärungslicht.

Heil mir/ mein Feind ist nun bezwungen/

Der Tod ist in dem Sieg verschlungen/

Auch ich/ ich bleib' im Staube nicht!

" Heil mir/ Herr/ Dein ist Macht und EhreDein ist'S/ Messias / daß ich bin!

Ich menge mich in Engclchöre/

Und eil' in'S Halleluja hin!

Habe ich ein Bürgerrecht in zweierlei Welten; gehöre ich nichtnur dem Leben HLem'eden, sondern vielleicht bald auch einemhohem an: o, so ist wohl verzeiblich, daß ich mich gern zmweilen mit dem beschäftige, was ich noch zu erwarten habe,und wohin mich immerdar eine dunkle Sehnsucht zieht. Ichunterhalte mich eben so gern mit den Erinnerungen an meineschon vor mir durch den Tod vollendeten Geliebten, als mitdenen, welche noch gegenwärtig im Leben mein Umgang, meineFreude sind. Denn auch jene leben, wenn zwar nicht mehr imirdischen Körper. Das Zerfallen des Leibes ist kein Zerfallendes Geistes. Ich liebe euch noch, ihr Entfernten, ihr meineVerklärten. Darf ich zweifeln, daß ich noch ein Gegenstandeurer Liebe sei? Nein, durch Gott vereinte Geister kann wahrlichkein Mensch scheiden, und auch kein Grab.

Zwar, was nur dort zu Theil werden wird, und wie ickdort sein werde, es ist mir verborgen; aber verzeihlich, wenn

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