ich gehe heim zu meinem Vater! Weinet nicht um meine nieder-gesunkene Hülle! denn auch ich bin dann in meine eigenthüm-liche Heimath, in meine ursprüngliche Familie, in die schöneWelt seliger, gefühlvoller Geister zurückgekehrt. Ich bin heim-gegangen, wo die Geliebten, ach! die Heiß- und Ewiggeliebten,sind, die ich hienieden verloren hatte, und denen ich so oft nach-trauerte. Weinet nicht, denn ihr weinet mit Unrecht, wie auchich oft mit ungerechtem Schmerze weinte um die Frühervoll-endeten. Dort ist ja, woran mein Herz hing, kort Liedes Kleinodmeines Lebens; dort, an die mich der Vater mit unauflöslicherLiebe gebunden hatte; dort auch mein Jesus, dort mein Alles,mein Gott, zu dem ich durch Jesüm komme! Weinet nicht,auch ihr erlebet endlich den süßen Augenblick des Hingangeszum Vater! Auch über eures Leichnams Mienen werden eureHinterlasscnen noch das Lächeln des Entzückens und der Zuversichtschweben sehen, womit ihr hinüber eilet! Nicht hier, dort istmein Vaterland, dort unser wahres Leben! Heil mir und dir,es ist kein Tod, nur Hingehen zum Vater!
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