293
"»z mit
^miin zumn. W«^ckn, d,r
dmWn
MU-Mt
i« W"»
»S zn ß»n«M dn»iDdn^k-n
zurückzubringen. — Es ist billig! — Man soll nicht mit der»Bewußtsein eines Verbrechens aus der Welt scheiden, das man«och auf einige Weise verbessern kann. Es ist löblich! Man sollmit dem, was hinterlassen wird, auch die Vermehrung des all-gemeinen Wohls bedenken. Nicht unsere Blutsverwandten, nichtunsere Kinder allein sind unsere Verwandten und Kinder — alleKinder Gottes, alle Erlösete Jesu sind es. — Inzwischen magLoch wohl die Freude sehr traurig sein, wenn wir endlich dasweggeben, was uns ohnehin der Tod verbietet länger zu haben.Warum, du Karger, Geizigsparender, gibst du nicht auch, dadu lebest, und beförderst Glück und Freude? Da würde es direin Verdienst sein, was es in der letzten deiner Stunden nichtmehr ist. Die arme Wittwe im Evangelium, so wenig sie auchVermögen hatte, brachte doch ihr Scherflein zum Gotteskasten.Sie entbehrte während ihres Lebens, um wohlzuthun. Du aberspartest, um dein Gut zu vergrößern, und wurdest erst freigebig,als der Augenblick kam, da dir dein Erworbenes ohnehin nichtlänger angehören sollte. Du, der sein Vermögen zu glänzendenLustbarkeiten, zu Pracht und Wohlleben, zum Kitzel des Gau-mens bei leckern Gastereien anwendete, und erst wenn Krankheitund Todesnähe dir die Kraft zur Ueppigkeit und Schwelgereirauben, daran denkt, Nackte zu kleiden, Hungrige zu speisen:was hast du Großes gethan? Du hörst auf zu schwelgen, weildu nicht mehr kannst, und gibst, was dir nichts mehr nützt.Deine Tugend ist wahrlich klein; wie hoffst du von ihr Ver-süßung der Todcsbitterkeit?
Es ist ein Trost in der Sterbestunde, sich von seinen Gelieb-ten und Freunden umringt zu sehen, und in den Thränen ihresSchmerzes das angenehme Geständniß ihrer Zuneigung undzärtlichen Anhänglichkeit zu lesen. — Doch kann uns dies wohlalles Herbe des letzten Augenblicks versüßen? Wer wird nichttraurig, wenn er einen Sterbenden erblickt? Man sieht ja auchselbst einen ganz fremden Menschen nicht ohne Rührung undTheilnahme in seinen letzten Athemzügen. — Und ist es dennein Verdienst, ist es ein Zeugniß von unserm inner» Werth,wenn Personen um uns weinen, die gewohnt waren, mit unS