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noch, in diese Arme zu fliegen? sich satt zu weinen mit Freudennach der langen Trennung an jener Brust, die zärtlich für sieschlägt? — O Heimath der Ruhe, o Freude, die wir so langevermißten! so rufen Alle. Sie vergessen das Ruder des Schiffes,sie vergessen die Schätze, welche sie auf der langen, mühsamenReise einsammelten — sie stürzen sich voller Sehnsucht insMeer, um desto schneller die Ufer der Heimath zu erreichen.
Das wäre das Loos der Sterblichen, wenn nicht der dunkeleAbgrund sie von dem himmlischen Vaterlande zu ihrem eigenenHeil trennte.
Aber, o mein Gott! nicht immer trennt er mich von dentheuern, heißgeliebten Seelen, die dort meiner warten! — Ichwerde sie endlich erblicken, diese Ufer meines bessern Vater-landes! ich werde sie endlich Wiedersehen, die Theuern, andenen mein Herz hängt; dann werde ich ausruhen von den Ge-fahren und Mühseligkeiten, die ich auf dem stürmischen Meeredes Lebens ertrug.
Ja, getrost, o mein Geist, Gott hat dir deine Ruhe be-reitet; Gott hat dir deine Heimath bewahrt! Du wirst mitEntzücken wiederfinden, was du hier verloren hattest. Du bistnicht einsam; ach, deiner harren schon die Geliebten. Cie winkendir mit den Palmen des Sieges, die du hier erkämpfen sollst.—Auf denn, mein Geist, vollende diesen Kampf! Erhebe dichdurch Jesu heiliges Wort, mit Jesu heiligem Sinn zu jenerVollendung, durch welche du allein ein Bürger desi schönernLebens, der Genosse einer seligern Zukunft sein kannst! Er ist'sja, der dir ruft: Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir dieKrone des Lebens geben! "
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