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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
Seite
241
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Unglück sie ist die eben so nothwendige Wirkung seinerGeistesgröße und siegenden Kraft.

Je tugendhafter und sich selbst gehörender der menschlicheGeist ist, je unantastbarer ist er für alle Schicksale, je unab-hängiger ist er von allen Verhängnissen. Gott steht erhaben überjedes Verhängniß, weil er der Allerheiligste ist. Je heiligerunser Inneres, je näher stehen wir Gott; je näherGott, je entrückter sind wir der Gewalt der Ver-hängnisse.

So lösen sich die Widersprüche in herrlichen Einklang auf;aus dem Dunkel wird Licht. Alles muß zu unserm Bestendienen, Alles für uns sein, weil Gott für uns ist. DieseVerhängnisse des Herrn sind weise, sind gerecht, sind gütig.Sie erscheinen nicht, um uns zu willenlosen Sklaven zumachen, sondern unserm Geist die Freiheit zu geben; sieerscheinen und ergreifen ihn, um ihn über alle Verhängnissezu erheben. O, welch eine Tiefe des Reichthums, beides derWeisheit und Erkenntniß Gottes! Wie unbegreiflich sind seineGerichte und unerforschlich seine Wege!