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8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
Seite
194
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Ach, mein Gott, daß ich nie Fremdling sei in Deinemgroßen Hause! Mein Gott und mein Vater, daß ich ewigDein Kind, Du ewig mein Vater sein möchtest! Ist meineKindschaft zu Dir nicht zerrissen, bin ich nicht aus Deiner Gnadeverloren, was habe ich zu befürchten? Und was isi's, was michvon Dir, Du Allgegenwärtiger, scheiden könnte? Nichts, alsdie Sünde; denn nur das Unheilige besteht nicht vor Dir, undin Dir, o Du Allerheiligster.

Ja,DubistGott! BiftmirGottundnahe im Sturme,im Tode, im Grabe, in der Ewigkeit! Durch D i ch ist allerRaum verbunden, und sind Jahrhunderte nur Augenblicke.Mein irdischer Lebenstraum und mein ewiges Dasein dort ist«in Einiges, nichts Getrenntes, ist ein Leben. Das Weg-sterben meines Leibes ist nur Annäherung im Zeitraum derVerklärung, mein Tod nur eine Befreiung des unsterblichenGeistes vom Staube der Erde.

O mein Gott, wie viel Seligkeit fließt aus dem Gedankenan Deine Allgegenwart! Ihrer immer eingedenk laß mich vorDeinen Augen in Unschuld und Gerechtigkeit wandeln, denken,beten! Amen.