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Die Werke der V o r w e l t.
t. Petri t, 2 ä. 25.
Herrlich ausgebreitct steh'nDeine Himmel/ doch vergeh'«
Deine Himmel/ und die WeltSinkt/ wenn sie Dein Arm nicht hält.
» Was der Mensch vom Staube schuf/
ES verflog vor Deinem Ruf/
Und des Alterthumcs PrachtDeckt schon allgemeine Nacht.
Du nur blcibeflt/ wie Du bist/
Und was Du verordnet / istJetzt/ wie über tausend Jahr/
Heilig und unwandelbar.
Sollt' ich mehr auf Menschen schau'N/
Als auf Dich/ mein Gott/ vertrau'«/
Dessen Weisheit und VerstandImmer für mich Rettung fand!
Ä)as liegt in den Planen der Menschen? Wohin geht ihrTrachten? Was ist das Schicksal unserer Städte , Dörfer,Uebungen und alten Gesetze? Welches Verhängniß droht unfernThronen, unfern geliebten Landesvätern? Ist dem SterblichenAlles erlaubt mit seiner Macht?
Was zitterst du, o meine Seele, vor dem Sturm der Zeitenund vor den Planen der Menschen und vor den Thaten ihrerentzügelten Leidenschaft? Lebt nicht der Eine noch, dem Allesgehört, der Alles vorhersah, der Alles geordnet hat in seinemRath, der auch dem Mächtigsten seine Schranken baut? — Hater, der Eine, der Alleinherrschende, vor dem die Seraphimverstummen und die Welten erbeben — hat er sich dir in seinerAlleinmacht und Güte noch nicht genugsam offenbart? Weißer nicht am besten, wie weit der Sturm brausen, und wo erschweigen soll? Die Menschen können rathen; Gott aber lenktden Zug der Bsgebenheiten groß und klein.
Zittere nicht vor den Rasereien der Welt, vor den drohen,den Entwürfen und Thaten derer, welche die Macht zu haben