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Nein, gern glaube ich in dem Ungeheuern, mit keinem Ge-danken zu ermessenden Abstand zwischen meinem Geiste und derGottheit noch die Anwesenheit von Kräften und Herrschaftenhöherer Art! Engel nennt sie unsere Sprache, bessere, gewal-tigere, erkenntnißreichcre Geister!
Die Reihe jener erhabenern Wesen ist vielleicht, ja wahr-scheinlich, dem menschlichen Geiste noch so verwandt, als dieseres der Thierseele, oder die Thiersecle es der irdischen Lebens-kraft, oder diese es den blinden Naturkräften sein mag ; gewißüberragen die unsermGeiste nächftverwandten Wesen im Weltallso weit über unsere Kräfte hinaus, als der Mensch über dasThier, als das Thier über die Pflanze, als die Pflanze überden Stein.
Ich glaube fast ahnen zu dürfen den Hellern Blick jener demMenschengeiste zunächststehendcn Gcisterordnung. Sie schaut mitgrößerer Kraft in die Geheimnisse Gottes, als ich. So wie wirSterbliche zwar das Irdische darstcllen und durchsehen können,aber nichts wissen von der Natur des Geistigen und der Kräfteim unendlichen All : so sind sie vielleicht mit dem Geistigen ver-traut und vermählt. Ihnen steht das Geheimniß der Urstoffeaufgeschlossen, wie uns der Kelch einer Blume, mit ihrenKronenblättcrn und Staubfäden. Wir sehen nur die Umrisse,- Formen und Verhältnisse der Dinge nach ihrem Acußern ; sieaber durchblicken nach höherm Vermögen, wovon wir keineVorstellung fassen können, daS I-mere der Dinge.
Doch ich schweige! — Wohin verliert sich der kühne Flugmeiner Gedanken? Er durchbricht mit seinen Ahnungen dieGrenzen seines Wirkungskreises, und strebt in das nie entweihteHeiligthum höherer Mächte und Geister einzudringen. — Zu-rück! Erwarte die Stunde, da dein Schöpfer gebietet, da derallbeseligende Geist, der Vater des Weltalls, dir winkt, undauch dich vielleicht in eine glänzendere Ordnung der Natureneinreihet. —
O Gott! — mich! Bin ich's würdig? Hat meine Geistes-kraft sich schon genug vollendet? — Gehorcht sie schon nichtmehr den Begierden des Irdischen, nicht den meinem Leibe
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