ruhiger, nicht beglückter. Ich erkenne mein Ziel, mein höchstesGut. Soll ich länger meine Seele ausschließend dem Vergäng-lichen aufopfern? Nein, nein, ich will eilen, das Bessere zuerreichen, das Du mir zeigst, das Jesus mir geoffenbart. Nichtdas Reich dieses irdischen Lebens umgrenzt meine Laufbahn,sondern das Reich des Göttlichen. Darum will ich am erstentrachten nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit.
Muthig will ich mir nun die bessere Bahn eröffnen, unddurch gerechten, heiligen Wandel mein besseres Ziel ereilen. Undwenn meine Kräfte wanken wollen; wenn irdische Reize michmeines höhern Zieles vergessen machen wollen; wenn ich vonmeinen sinnlichen Begierden, von meinen tadelhaften Neigungenzu unheiligen Gesinnungen, zu unerlaubten Entschlüssen fort-gerissen werden sollte — o mein Jesus, dann laß mich aus Deinheiliges Leben blicken, daß ich mich selbst ermanne, und gegenden Strom ankämpfe, der mich von meinem Ziele zurückwciset!Dann, mein Jesus, erschalle tief ins Innere meiner SeeleDein Ruf: Wer bis ans Ende beharret, der wirdselig l (Match. 10, 22.)