in einen bessern, edlem Zustand hinüber, wie ein Träumenderin das Helle Erwachen übergeht. Er weiß nichts von dem Kampfdes Triebes zum Leben mit dem Tode; in ihm ist keine Sehn-sucht, hier länger bei den Seinigen zu bleiben, noch Reue umdas, was er verläßt, noch furchtsames Erwarten dessen, waskommen wird.
Ja, ich betrachte den schnellen Tod nicht als eine'StrafeGottes, sondern als eine seiner schönsten Wohlthaten. So riefer einen Elias, einen Enoch zu,sich.
Wie könnte auch jemals das ein Uebel sein, o Du namenloseGüte! was von Deiner Hand kommt? — Herr des Seraphsund des Wurms, Herr des Lebens und des Todes, ich bin inDeiner Hand; thue mir, wie Du willst, denn was Du thust,ist wohlgethan. Als Du mich aus dem Nichts in dies Lebenhineinriefst, war mein Glück Dein Wille: wenn Du mich ab-rufst vom Leben, sollte da mein Glück weniger Dein Willesein? Nein, nein, Du bist die Liebe, und wer in der Liebebleibet, der bleibet in Dir, o Gott, und Du in ihm. Du,Herr, bist mein Licht und mein Heil; warum sollte ich michfürchten? Du bist der Herr meines Lebens, wofür sollte mirgrauen ?