Druckschrift 
8 (1837) Das Reich Jesu auf Erden
Entstehung
Seite
49
Einzelbild herunterladen
 

49

> l>i» Ä dirl M« iki-

, Md dchrTM siimi

Mzk,Wch

ddt, kn ichüzukiMii?

> mMk

jrdk dBKindt!!! wdih-^W

6 .

Weltverbrüderung.

Ephes. 2, 17, 18.

Heilig, heilig ist das Band,

Das die Menschen bindet,

Und geknüpft von dessen Hand,

Der die Welt gegründet.

Warum denn noch Trennung hier,

Wie'S dem Wahn gefalle?

Einen Schöpfer haben wir,

Einen Vater Alle.

Einen Vater, unfern Gott,

Der uns Alle liebet;

Der uns täglich Trank und Brod,

Kraft und Freude giebet;

Dessen stete GütigkeitFürsten auf den Thronen, 7Und auch Arme Hern erfreut,

Die in Hütten wohnen.

Menschen, wie und wo ste stnd,

Alle seÄ ihr Brüder,

Und Gott steht, wie auf sein Kind,

Auch auf Jeden nieder.

O, wie könnt' ich ihn mit LustMeinen Vater nennen,

Fühlt' ich nicht in meiner BrustBruderflnn entbrennen!

Es ergoß sich einst die Macht Gottes über die kleine Schaar derVerehrer Jesu. Vont heiligen Geiste beseelt, predigten siedem erstaunten Jerusalem That und Lehre des Gekreuzigten.Sie sprachen mit siegender Beredsamkeit wundervoll zu allerleiVolk. Sie sprachen zu allen jüdischen Glaubensparteien undwurden gehört, und Tausende der Besserdelchrten bekannten sichzu de,7. Glauben an den Gottmenschen. Sie sprachen endlich zuden Heiden, und wurden gehört, und Tausende derselben lerntenin Jesu Geist zu Gott beien.

Der Grund zur großen Welt Verbrüderung ward ge-legt, welche der Messias beabsichtigt hatte, seit er gelehrt, wienur ein einziger Gott sei, zu welchem alle Sterblichen Abba,

VH. 3