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4.
Beruhigung tu schweren Stunden.
Jesaj as 38, t7.
Wer gibt gebeugten, bangen SündernVertrau'» und Hoffnung? Wer beglückt/
Wer machet sie zu Gottes Kindern,
Der, wie ein Vater, sic erquickt?
Wer saget ihnen Frieden ;u?
O Geist des Herren, das bist Du!
Wenn sie, beschwert von ihren Sünden,
Fast sinken; Ruh' und Hoffnung nichtIn sich und ihren Werken sinken,
Voll Furcht vor Zukunft und Gericht:
Dann eilst Du her, Du nimmst Dich dannDes reuevollen Büßers an.
Dein Wort erschallet: ihr sollt leben!
Gerecht und gnädig ist zugleichDer Richter, Gott! Er will vergeben,
Denn Jesus Christus starb für euch.
Glaubt fest an ihn und habet Muth,
Ihr seid gereinigt durch sein Blut!
„ .ÄZenn meine Hoffnungen alle dahin sterben und meine Freudenausgehen ; wenn ich nicht Ruhe mehr in mir selbst finde unddas Leiden überhand nimmt — soll ich verzweifeln, o Du Goitmeines Lebens? — Wer soll mir dann helfen, wenn Du nichthilfst? — Bin ich nicht auch Dein Geschöpf, das Du zur Selig-keit schufst? Hast Du nicht meine Tage gezählt, ehe ich war,und das Maß meiner Kräfte schon berechnet, ehe Du es miranvertrauct hast? — Warum, o Du Erbarmer aller Kreaturen,warum soll ich unterliegen in meiner Noth und Angst? O, meinGott, mein Gott, warum willst Du mich verlassen?"
So rief ich oft in meiner Trübsal zu Dir, Vater allerLebendigen, denn Du hattest auch mir gesprochen das erquickendeWort: Rufe mich an in der Noth. So flehe ich auch heutezu Dir: Sei Du mein Retter, mein Beschirmer, mein Gott!Es kann kein Anderer mir helfen, als Du allein, allmächtigerGebieter der Schicksale. Sei mein und der Meinigen Hort und