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Gottes. Du fragst: wie mag ein solches Leben wohl be-schaffen sein und im Aeußern erscheinen? Betrachte den Lebens-lauf Jesu Christi. Je länger und aufmerksamer du ihn erforschest,je göttlicher erscheint er dir. Er verachtet das Irdische nicht,aber er hängt auch nicht daran; er genießt es, und beherrschtes. Sein Wandel ist im Himmlischen. Er ist immer Gott undder Ewigkeit nahe. Er bedarf für sich nur wenig; er ist Allesfür Anderer Heil. Für ihn gibt es kein Unglück, keinen Schmerz,keinen Feind, den er haßt, selbst keinen Tod. Er geht in denTod für das Glück der Welt, ohne ihn zu suchen, ohne ihn zumeiden. So war Christus. Er war das rechte Leben, dasWort und die Wahrheit.
Heilige mich, Gott, mein Gott, in dieser Wahrheit; DeinWort ist die Wahrheit. Himmel und Erde vergehen; DeinWort bleibet ewiglich. Amen.