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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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48.

23 oit fcett Pflichten gegen Me Stiftet?e.

@pr. ©«(. i2 7 io.

2B«ra ^6^ern Söefen vergönnt ifl, (ich, unftchlbat füruna, mit ben 2Renfchen unb ihren ©cht'cffalen ju befchäftigen,fo werben fie ben 9Renfchen tieben, unb feine greube mufj ihre©eligfeit vermehren, ©ewifj nehmen fte £heil an unfern Seiben,an unfern Sbränen, an unferer Söonne, obwohl 'vir viel geringerfinb, ala fie, unb auf bet himmlifchen ©chöpfungateiter vielniebriget flehen, afa fte. 2)enn fte betrachten baa ganje großeSlß bcr 23elt ata ben unermeßlichen $alajl ©ottea, bea alt*gemeinen »Batera; unb attea, wao barin wohnt, baa ©rhabeneunb baa triefe, iffc ihnen ein £eiligthum, weit burch benfetben<5ptuch ber Allmacht entflanben ifl, burch welchen fte felbfl her*vorgegangen finb. 9lltea,_ 5l(lea ifl üjrea ©ottea 2öerf, unb bieganje weite (Schöpfung jiileht nur eine einjige weitläufige unbboch innig Verbunbene Familie.

5luch wir SJJteitfchen ftttb höhere 233efen im Vergleich mitanbern ©efchöpfen, bie noch auf geringem (Stufen ber 2M*fommenheit flehen. 9ä3ir ftnb höhere 2ßefen, benn Wir fehenunter utw auagebreitet baa »Reich von 2RiKionen wunberbarerfPflanjen unb bie mannigfaltige Söelt ber Xljiere. 5tber auchfie ftnb ©ottea SBerfe; fie follen una theuer fein, weil Wir unbfte ben gleichen 6chöpfet haben.

3fi utw nicht baa Slnbenfen lieb, bao unö ein entfernterSfreunb pon ftch hinterlaffen hat? 2Bie forgfältig bewahrt biejärtliche ftreunbfchaft felbfl unbebeutenbe Äteinigfeiten auf, biebem ©eliebten gehörten, von bem wir getrennt finb! 2£iegern erinnern wir una, beim 5lnblicf berfelben, beffen Wieber,ber unferm £er$en theuer tfl! 2öir glauben ihm näher ju fein,wenn wir 25i»ge fehen unb berühren, bie fein 5luge fah, biefeint £anb berührte. Unfere ©ehnfucht nach ihm wirb leichter,unfere Siebe wirb inniger.