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Dieß giebt aber auch zugleich den aufrich-tigen Freunden der protestantischen Kircheneuen Muth. Zwar vertrauten sie Gott mehr,als Menschen. Zwar wussten sie wohl, daßdiese von Gott drei volle Jahrhunderte erhal-tene und sich immer weiter verbreitende Kirchenicht untcrgehn könnte und würde, wenn sieauch des Schutzes der weltlichen Macht ent-behren müsste; denn sie hat in allen Weltthei-len schon zu tiefe Wurzeln geschlagen; ja siehat im Schooße der katholischen Kirche selbstschon mehr geheime Freunde gewonnen, als manjenseit gestehen will. Aber niederschlagend war'es doch immer für alle die, welche der AnbetungGottes im Geist und in der Wahrheit zuge-than sind, welche die Glaubens- oder Ge-wissensfreiheit für ihr thcuerstes Kleinod hal-ten, welche Gottes Wort höher als menschlicheEinfalle und Gebote achten — mit einemWorte, für alle wahrhafte Protestanten war'es sehr niederschlagend gewesen, wenn es sichbestätigt hatte, daß das Haupt eines alten undehrwürdigen Fürstenstammes, der so viel für
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