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neten von reinen Intelligenzen beseelt wären, deren Ver«Mittelung sic sich nichr entbrechen könnten. Um sich alsodiese reinen Intelligenzen geneigt zu machen, verehrten siedie Planeten als Heiligthümer.
(Deutscher Merkur. Istes Quartal. 1786.)
Die Perser
verehrten Gott als die ewige Quelle des Lichts.Gott wurde bei ihnen, Zeit ohne Grenzen genannt.Das Feuer, das Licht und die Sonne, welche sie Mi-thra nennen, betrachten siealsSinnbilderderGott-heit; deshalb richten sie bei Tage, so oft sie beten, ihrAngesicht gegen die Sonne, und des Nachts gegen de«Mond.
Der König Artarerres ließ die Magier zusammenkvm-men, unter denen ein junger berühmter Rcligionslehrcr,Erdaviraph, sich befand. Dieser empfing von seinen Mit-brüdern drei Becher voll von einem einschläfernden Wein.Er trank sie aus, und verfiel in einen langen und tiefenSchlaf. Sobald er erwachte, .erzählte er dem Könige seineReise im Himmel und seine Unterredung mit der Gottheit;worauf Zoroasters Glaubenslehre festgesetzt wurde. (Gibbon2. Theil. S. 3.)
Die Astronomie stand bei den Persern noch im Jahre616 in einem solchen Ansehen, daß der König Kosroes aufseinem Pallaste eine Sternwarte hatte, welche von 40,000silbernen Säulen getragen wurde, und 1000 in der Kuppelschwebende goldene Kugeln enthielt, die den Lauf der Pla-neten und die Konstellationen des Thierkreises darstellten.
(Gibbon. 10ter Theil. S. 483.)
Die Indianer, welche schon Jahrtausende vor Christo