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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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kehre Gemeinschaft der Güter anempfahl. Den Epheser«sagte er eine Pest und ein Erdbeben vorher. Zu Athenempfahl er dem Volke Gebete und Sittenverbesserung, lhatWunder, und entdeckte die Zukunft. Endlich kam er auchnach Rom mit acht Gefährten, zu den Zeiten des KaisersNero, wo er eine junge Frau vom Tode erweckte. Erbesuchte Spanien und Egypten, wo ihn der Kaiser Vespa«sian als ein Orakel um Rath fragte. Auch erwarb er sichviel Ansehen bei Titus, sagte dann des Domitians Ermor«düng in dem Augenblicke aus, als sie geschah, ob er gleicheinige 100 Meilen davon entfernt war.

Philostratus erzählt von ihm unter andern noch Folgen»des: "Allenthalben wo er hinkam, ermunterte er zurFrömmigkeit, heilte durch Wunder die gefährlichsten Krank-,'heiten, und weil man von seinem Tode keine bestimmte»Nachricht hatte, so erklärten ihn die Einwohner von»Thyana für unsterblich, und widmeten ihm einen Tem-"pel in ihrer Stadt. Sein Bildniß wurde in vielen Tein«,'peln aufgehangen. Die Kaiser Antonius, Karakalla, Ale-"rander-Severus bewiesen ihm die größte Hochachtung,«und setzten sein Bildniß neben die Bildnisse des Abraham,»Orpheus und Christus. Oft brauchte er nicht einmal ge--"genwärtig zu seyn, um an mehrern (entfernten) Or»" ten zugleich Kranke zu heilen. Er gebot den Stürmen"und Meereswellen. Ein Zauberer bin ich nicht, sagte»er, aber ein besserer Mensch, von Gott selbst in allen»meinen Handlungen unterstützt; Opfer habe ich nicht-"thig; denn Gott ist mir immer gegenwärtig, und erfüllt"mir meine Wünsche. Meine Weisheit habe ich nicht selbst"erfunden, sondern vom Pythagoras, gleichsam als ein"Erbthcil, erhalten, der ich seine Gebote und Anordnnn»"gen befolge. Ich trage ein leinenes Kleid, welches tbeils"die Reinlichkeit befördert, theils mehr wahre Träume»verschafft. Alles kommt von Gott; unsere Seele ist ein