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»lippus, Thomas, Bartholomäus, Matthäus, Jakobns»des Alphäus Sohn, Simon der Eiferer, und Judas des»Jakobus Bruder, aufhielten. Alle diese waren da in An«»dacht und Gebet vereint beieinander. Auch die Frauen,»und Maria, die Mutter Jesu, und seine Brüder;« dannwurde nach Vers 26, anstatt Judas des Verräthers, Mat-thäus zum Apostel gewählt, wozu später noch der Apo-stel Paulus kam.
Nachdem nun diese Muttcrkirche konstituirt war, rcisetcudie Apostel zu den Juden und Heiden, namentlich nachAntiochien, Ephesus, Smirna, Korinth, Athen, Alexan-drien und endlich nach Rom. Petrus widmete sich vor-züglich der Bekehrung der Juden, und Paulus der Hei-den. — Keiner hat so viele Gemeinden gestiftet als Pau-lus, weil er ein Gelehrter war und zugleich bekannt mitden philosophischen Wissenschaften. In Arabien, Judäa,Syrien, Kleinasien, Mazedonien, Griechenland, auf ver-schiedenen Inseln und endlich auch in Rom, hintcrließ ertreffliche Früchte seiner Lehren und stiftete daselbst Gemein-den. Aus diesen zahlreichen Gemeinden entstanden die vierErzbisthümer zu Rom, Konstantiuopcl, Alexandrien undAntiochien.
Sie betrachteten Jesus als den Messias, d. h. denSohn Gottes und König der Juden, aus dem könig-lichen Stamme Davids, welcher nicht durch das Schwcrdt,sondern durch das Evangelium, seinen Thron aufrichtenwerde; der die Scheidewand aller Religionen, oder Sektenrc. niedcrrcißen, und alle Völker der Erde als Brüder,oder als Glieder Eines Leibes vereinigen, und, nach demAusdruck der Propheten, die Schwerster in Pflugschaarenverwandeln werde.
Keine streitige Frage hat in ihren Folgen wohlso viel Menschenblut gekostet, als jene über dieLehre der Dreieinigkeit, da nicht allein eine Menge