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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Einige wollen behaupte», daß Plato's Schriften dieVeranlassung zu diesem Streite gegeben haben. Plato sprachnämlich von der göttlichen Natur in dreifacher Beziehung,nud zwar:

1) als der ersten Ursache der Dinge;

2) als der Vernunft oder dem Logos, dem Gestal-

ter der Dinge; und

3) als der Seele, oder dem Geist des Weltalls.

Plato's dichterische Einbildungskraft ergriff und beseeltebisweilen diese metaphysischen Abstraktionen. Die drei ur-sprünglichen Grundwesen wurden in dem platonischen Lehr-gebäude als drei göttliche Wesen aufgestellt, die untereinan-der durch eine geheimnißvolle und ursprüngliche Zeugungvereinigt wären. Der Logos wurde besonders durch dasfaßlichere Verhältnis' des Sohnes eines ewigen Vaters unddes Schöpfers und Regierers der Welt betrachtet. (GibbonsGeschichte. 5ter Thcil. S. 58.)

Daß sich nun die Christen aus Palästina nicht mit denRömern und Griechen über das Dreieinigkeits-System ver-einigen würden, ist leicht zu ermessen; sie stützten sich viel-mehr auf das Alter ihrer Muttcrkirche zn Jerusalem, welchesich gleich nach der Himmelfahrt Christi konstituiret hatte,und wovon es, Apostelgeschichte 1. v. 12., heisset: „Nach»der Himmelfahrt gingen sie gleich vom Oelberge nach Jc-" rusalem, und begaben sich allda in den Obersaal des Hau-nscs, wo sich Petrus, Jakobus, Johannes, Andreas, Phi-

vorgebracht wurden, hatte ich Sultan Gaggar Allum schon ei-nen Wohnsitz in den Wolken. (Meiners kritische Geschichte allerReligionen. 1. Band. S. 327. 32V. 358. 368.)