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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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»Nutzen einer christlichen Toleranz haben den Geist der»römischen Kirche noch nicht gebessert.« *)

Es ist ein Gluck für das christliche Europa, daß inLen größten Staaten gegenwärtig Monarchen regieren,welche eine allgemeine Duldung nicht nur wolle», sondernauch mit allem Nachdruck befördern.

Dieser Zweck kann aber nicht anders erreicht werden,als daß dem Volke die Bibel in seiner Muttersprache gcgcden wird, damit jcdcrman selbst darin lesen könne, wieinnig der christliche Ncligionsstifter Jesus: Friede, Duldüng, Liebe und Einigkeit unter den Menschen ge-wollt hat: Sicher ist dieses der Grund, daß der großeKaiser Alcrander und die Monarchen von England, Premßcn, Holland, Schweden, Dännemark rc. sich als Protek-toren der Bibelgesellschaft erklärt haben. Alle fromme Kir-chenväter vom Anfänge des Ehristcnthumcs an, haben eseingeschcn, daß das Volk nur durch die Bibel belehrt, auf-geklärt, und in seinen Sitten gebessert werden kann, siemacht Tausende von Geistlichen überflüssig, wie wir beiSchweden gesehen haben. Besonders ist die Einführungder christlichen Religion und die Bibel in solchen Landernnöthig, die noch heutiges Tages ihren Götzen Menschenopfern. So sehr es den Schein haben mag, so deuten wirin diesem Augenblick doch nicht auf die vielen Opfer, dieder Fanatiker seinen Götzen, den er mit Unrecht: Reli-gion nennt, brachte, und noch bringt.

Der englische Gesandte, H. Bowdich, welcher zuerst

*) Eln Vikarius bei Aachen verbrannte noch im vorigen Jahre(1820) Zollikofers Predigten,weil sie von einem Erz-Ketzerherrührten." Er fand sie am Krankenbette eines seiner Beichtkmder.

<S. Gesellschafter von Gubitz 1321.)