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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
Entstehung
Seite
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Begleiter waren auf mancherlei Art vermummt, die ent/weder Lachen oder Schrecken erregten. Bei dem Eintrittin das Chor fing das Gefolge an zu tanzen, und schmutzi-ge Lieder zu singen; während der Messe aßen einige vorden Augen des Priesters Würste, andere spielten auf demAltäre 'Würfeln oder Karten, noch Andere warfen in dasRauchfaß altes Leder. Nach der Messe lief und tanzte manin der ganzen Kirche umher, wobei einige sich gänzlich ent-kleideten. Bei dem Ausgange aus der Kirche setzte mansich auf Drcckkarren, aus welchen man auf die Vorüberge-henden warf w.

Diese Feste nannte man die Freiheit des Dezembers;hin und wied.r wurde auch das Eselsfest mit dem Narren-feste gefeiert; an dem Eselsfest'e führte man einen Esel, derein geistliches Biret auf den Rücken trug in die Kirche,und sang theils am Eingänge der Kirche, theils auf demChore lustige Lieder, besonders einen komischen Lobgesangüber den Esel ab, in welchem jede Strophe sich mit denWorten endigte: sira ^irv Iw! wo dann das ganze

Volk in den singenden Chor einstimmte.

Gegen die Abschaffung dieser Misbräuche sträubten sichkeine mehr als die Geistlichkeit. Man behauptete, daß dasNarrcnfest eben sowohl von Gott eingesetzt sey, als dasFest der Empfängniß Mariä; sie sagten: Um uns der na-türlichen Thorheit wenigstens einmal im Jahre einen Aus-gang zu verschaffen, würden wir wie Weintonnen bersten,wenn man sie nicht bisweilen öffnete. (Allgemeine Ge-schichte der Rel. von Meiners, 2ter Band Seite 372.

Zu diesen Neuerungen im Christenthume kam nochim Jahre 222 die Privatbeichte im Orient;

— — 250 das Mönchsleben und die Klöster;

— — 337 das Weihnachtsfest;

— — 376 die ersten Bilder in den Kirchen;,

— — — Anfang des Zölibats;