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derselben sich für ein Kind Gottes, seinen Nach-bar aber für ein Kind des Satans hält? — Wiednicht gegenseitiges Mistrauen und eine geheime Feindschaftin seinem Herzen wühlen? Müssen wir uns nicht schämen,wenn wir unser Auge zu dem gütigen Vater aller Menschengen Himmel richten, und s ine Millionen Welten , die erfür vernünftige Geschöpfe schuf, gewahr werden, und unsdann cinfällt, daß einige thörichte Obcrpriester lange nochnicht ^ ihrer Bewohner seelig werden lassen wollen, dage-gen mehr als derselben verdamme», weil sie nicht zudies r oder jener hierarchischen Kirche gehören? — Nur derkleinste Theil unserer Erde ist von Christen bewohnt;Ihre Zahl beträgt kaum der Bevölkerung und nur diekleinste Hälfte derselben hat eine hierarchische, diegrößte hingegen eine freie republikanische Verfassung; unddiese wenige Christen wollten sich noch untereinander has-sen, verfolgen und verdammen? Leider geschiehtes seit anderthalb Tausend Jahren, aber — es sollte nichtso seyn! —
Die intoleranten Juden von Palästina, welche sich fürLas anserwählte Volk Gottes hielten, und sich dasRichteramt über den Glauben anderer Völker anmaßten,sind in alle Welt zerstreuet. — Die griechischen und latei-nischen Bischöfe des vierten Jahrhunderts, welche sich an-maßten dem ganzen Orient ihre Glaubensformeln vorzu«schreiben, waren die Veranlassung, daß sich die Griechischevon der 1 atein isch e n Kirche trennte, und daß endlichdie halbe Christenheit zu den Mahomedanernüberging. Die übertriebenen Anmaßungen der Päbste wa-ren Schuld, daß sich die gallikanische Kirche 1438 gewisser-
für Jung und Alt betrachten. —-Die Anstalt ist die beste,
woraus die meisten geschickten und gesitteten Zöglinge hervor ge-hen u. s. w."
(S, Sammlung von Möllers Schriften.)