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» halte. Die Hochzeitgesellschaft war ftbr fröhlich ; Jederreichte uns die Hand, hieß uns willkommen in Schweden!«
S. 161. "Der Kirchsprengel meines Pfarrers in Scrna"ist größer als das Königreich Würtemberg; viele Gcgcn-"den darin hat nie der Mensch betreten.«
Uebrigens macht Herr von Halbcrg die richtige Bemer-kung, daß sich die Hernhuter noch vortheilhafter auszeichnenals die Protestanten, er sagt nämlich:
Seite 27. »Wo ich die Herrnhuter sah, kündigten sie»sich gleich durch Ordnung, Reinlichkeit und Wohlstand an;»so dap es zu wünschen wäre, daß Graf Zinzendorf meh-»rere Nachfolger gehabt hätte; manchen schmutzigen Häu-vsern und Mäudern wäre die Bekehrung zu wünschen; da»der Glaube der Hernhuter die reine Lehre Christi ist, ge-»säubert von allem lächerlichen Streit und Zank, als Pro.'»testiren, Reformiren, Allcinseeligmachen rc., so haben sie»den, für Menschen, Alleiiisccligmachcnden Namen: ,, Brü-»der, Brüdergemeinde, Brüdcrhaus rc " gegeben. So le-» ben sie in Frieden, bekehren nicht, und wollen nicht bekehrt»seyn. Bey uns am Rhein erhielten die Geistlichen der» Alleinseeligmachenden Religion vor Kurzem Stcucrfreyheit»ihrer Güter, um sich beim Volke beliebt zu machen, deren»Antheil dem armen Manne mit Frau und Kindern auf«,, gebürdet wurde rc.«
Der Italiener Machiavelli drückt sich über sein Vater-land also aus: »Das große Vorzeichen des nahen Unter-"ganas des Christenthums ist, wenn man sicht, wie jcmchr»die Völker in der Nähe Roms, dieser Hauptstadt derChri-»stenheit, sich befinden, unter ihnen auch desto weniger An-„ dacht angetroffen wird. Die ärgerlichen Beispiele und»Verbrechen des römischen Hofes sind die Ursache davon» gewesen, daß Italien gänzlich alle Grundsätze der Gottes-" furcht und jede Empfindung von Religion verlohreu hat;
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