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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Schutze der Reisenden, zu versehen. Dieses Paradies der HErde sollte aber ein M uster der Tug c n d aufstcllen, weil ^cs unter der unmittelbaren Regierung des sogcnann-len heiligen Vaters stehet. ^

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Wenn man von Rom, (welches Görres den Zentral» ^Punkt der Christenheit fcigcntlich aber nur das Zentrumeines übrig gebliebenen Halbkreises^ nennt) eine gerade Li» gnie bis zu den auffersten Grenzen Lapplands zieht; so hat sman die Skala des Ehristcutlmms, in Ansehung seiner vcr- !schicdcncn Tugenden und Laster. Leider findet man dannaber das deutsche Sprüchwort: »je naher bcy Rom, desto !schlechter ist der Christ! « bestätigt. Der Baron vonHalbcrg, ein Katholik, der diese Linie bercisete, hat in sei-ner Beschreibung Dänemark's, Schwedens und tliorwegcn'sim Jahr 1817. (Leipzig, 1818) folgende Notizen darübernntgethcilt : / s ^

Seite 05. sagt er: »Die Palläste Italiens sind nicht T !»hier (in Skandinavien) nicht die prächtigen Gemälde, ^ >nicht der Reichthum der Nobili, keine Marmorhallcn, noch >Säulengänge, keine Statuen, noch Kirchen, wo auf Gra- j ,»nit und Porphyr, Schaaren Bettler herumkriechen und ^ >»das Ungeziefer zertreten, das sie auffrißt. In Neapel ,»fiel, unter Mürats Regierung, eine Frau tvdt auf die ^ ,» Straße nieder. Sie ist vor Hunger gestorben ! schrieen ,» die Umstehenden. In Portici, am Fuß des Vesuvs, warf ^ -»ich einen abgcnagten Knochen einem Hunde vor , zwey « 7»Bettler fielen darüber her, um ihn dem Thicre zu entreiß- s»sc». In Rom und Florenz liegen die Bettler heerdenweise s»auf den Straßen und suchen, durch ihre verstümmelten s»Glied.r, Mitleid zu erwecken. In Italien, wohin alle s»Reisenden strömen, ist die ungeheure Mittellinie in den s»bürgerlichen Verhältnissen vom ganz Verlassenen bis )»zum höchst Beglückten übersprungen. Der heilige -»

» Vater gibt den Segen, und die Negierung bekümmert sich 1