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s mit Ehren alt werden können, ohne verbrannt zu wer«» den! « Wenn dieser große Mann noch lebte, was würdeer zu jenen Obskuranten-Vereinen sagen? — Keiner hat sichdagegen starker ausgesprochen, als der würdige Prior Hsorgen zu Wegberg iiu Herzogthuin Jülich. In seiner Schrift:» Beiträge zur Beförderung der Humanität, insbesondere» eines rein menschlichen Wohlwollens zwischen den ver-» schiedenen christlichen Rcligionspartheien, Duisbug 1805«sagt derselbe Seite 1.: n Mit einem heiligen Enthusiasmus-> heftete man schon lange seinen Blick auf das Bild einer» Regierung, bei der es seit der Zeit des großen Churfür-» stcn, Friedrich Wilhelm, ein herrschender Staatsgrundsatz» war, nicht allein ihren Untcrthanen eine unumschränkte» Religions-- und Gewissens-Freiheit zu gestatten, und sie» dabep zu schützen, sondern selbst fremden Völkerschaaren,» die unter dem Drucke der Gewissens - Tyranney seufzten,» ihre Arme zu vfnen; hier fand der Vertriebene ein neues» Vaterland, wo er unter dem Schutze der Gesetze Gott» auf seine Art anbeten durfte. « S. 7.: » Aber giebt es» auch im Reiche Gottes für Unterthanen, sie mögen sich» Katholiken oder Protestanten nennen, ein schöneres und» vollthätigeres Loos, als zu einem Staate zu gehören, wo» die Verbesserung und Veredelung des menschlichen Ger» schlechts eine der ersten Regierungs-Angelegenheiten ist, wo» der Denkfreyhcit keine Fesseln, dem Wahrheitsforschcr» keine Schlingen, und den Fortschritten der Vernunft kei-» ne Schranken gesetzt werden? In einem solchen Staate» kann das Phantom der Furcht vor Volksaufklärung nicht» Statt haben. « S. 8. : » Die Völker des Mittelalters
» hatten zwar auch eine Religion, die aber nur da zu serm» schien, um ihre Sklavenketten fester zu schmieden. « S.9.: » Wer legte dem Volke dem unchriftlichen Grundsatz» unter: es könne den Gott der Liebe angenehm seyn, undcs sey der Lehre Jesu gemäß, wen» man sich nach dem» heiligen Lande aufmachc, unterwegs, wie zum Zeitver--» treib, einige 1000 Juden morde, plündere und beraube,