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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
Entstehung
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»Deutschland in den letzten Zeiten getroffen hat,"ssind»auch andere christliche Konfessionen mit ihr in dem»Genuß jener Rechte gesetzt, die sie vormals aus-»schließlich besaß; darum ist eine Warnung vor Into-leranz jetzt ein Wort zur rechten Zeit; stehen sie» fest im Glauben an die Lehre Jesu... Kein anstößi-»ges Wort, kein Zeichen einer feindseeligen Abneigung»gegen diese Andersdenkenden dürfen sie sich erlauben;» mit ihnen in Eintracht und Frieden, in gegenseitiger»Dienstfertigkcit und Gefälligkeit zu leben, soll Ihr»Bestreben seyn, und denen, die Ihrer Seelsorge an-svertraut sind, muffen >,e ein gleiches Betragen gegen»ihre Mitbürger einer andern Eonfeffion durch Wort»und That empfehlen, wo sie nur immer Gelegenheit»dazu haben; Erfüllen Sie die gerechte Erwartung uns»sers guten Königs, und zeigen Sie sich der vaterli-»chen Huld Sr. Majestät immer würdiger re.«

So wie dieser würdige Bischofs in Ansehung der christ-lichen Duldung und Liebe denkt, so denken vielleicht Tau-sende unserer vernünftigen Geistlichen in allen Konfessionen;allein die Zahl der Obscuranten und heimlichen Agenten,welche das barbarische Mittelalter zurückwünschcn, ist nichtgeringe. Dies beweisen die vielen polemischen Schriften,wovon wir nur ein paar Beispiele ausheben wollen. DieSchrift von einem gewissen Pfarrer Lorenz Wolf, Mainz1821 sagt unter andern:

Seite 21. » Seit der Säkularisation gibt cs keine ein-»zige große Stadt mehr, die ganz Katholisch ist, ob sic es»schon vorher war; selbst protestantische Konsistorien hat»man in vorher ganz katho'ischen Städten errichtet; die Ka-»tholischsB eamten sind nur dem Namen nach katholisch,» sie sind Indifferentisten!

Seite 23. » Eine vermischte Ehe ist unerlaub r, wenn»die Kinder nicht alle katholisch werden, «nd kein»Priester darf die Trauung vornehmen, u