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Denk Verse.
Eine Krone
Wird zum Lohne
Dem, der unbeweglich steht.
338. Wenn Christi Liebe dich re-giert,
Tann hast du recht in Gottes Wortstndirt.
Ist ganz sic in dein Herz gequollen.Dann weißt dn nickt von Muffenoder Sollen;
Dich treibt ein freudig heitres Wol-len.
33Y. Mit Gottes Gnade schmeicheltSich Der umsonst, der heuchelt.
340. Der Sünde sich ergeben,
Und sicher darin leben,
An Gnade dann verzweifeln —Solch Unheil führt zu Teufeln.
341. Was macht für den Himmel
tüchtig?
Eigenwirkcn bleibt doch nichtig!Solch ein Werk ist uns zu schwerzu wichtig;
Aber leicht, wenn Gottes KraftWollen und Vollbringen schafft.
342. Ein neues Herz, ganz Gott
ergeben,
Ein neues Licht', ein neues Leben,Den Herrn an Leib und Seele prei-sen.
Dem nächsten Lieb', Huld und Ge-duld beweisen —Das ist die neue Crcatur,
Die göttliche Natur,
So wandelst du auf Christi Spur.
343. Mag der Läst'rcr dich ver-
schwärzen;
Das auch sollst du, Christ, ver-schmerzen!
344. Liebe läßt sich keine Schran-
ken setzen,
Folgt allein den eigenen Gesetzen.
345. Die Welt ist auch in dir!Wich sie; so danke Gott dafür!
346. Willst ein Glied du scpn an
Christi Leibe?
Bitte, daß sein Geist dich treibe!
347. Versetzt ins himmlische Wesen,Wirst du erst ganz genesen.
348. Das Leben wird uns nur im
Tod gegeben;
Stirbst du nicht gern? so willst duauch nicht leben!
34Y. An Gottes Gnade laß dirg'nügen!
Sie läßt dich doch nie unterlie-gen ;
Du wirst zuletzt doch über Allessiegen.
Was du nicht wirst auf Erden,Sollst du im Himmel werden.
350. Dem Tode gicbJedweden Süudentrieb!
Sonst hast du Gott nicht lieb.
351. Rein halt', auch unbekanntIm fremden Land,
Mein Jüngling, Seel und Leib!
Wo dir es wohl ergeht, da bleib,Führ' in dein Haus ein frommesWeib,
In keuscher Liebe, nicht zum Zeit-vertreib.
352. Wer nicht kann und will ver-
geben,
Läßt den alten Menschen leben.
353. Willst du die Welt nicht über-
winden;
Vergiebt dir Gott auch nicht dieSünden.
354. Gott bringt ans Licht
Das Heimlichste; drum frevle nicht!
355 . Hält die Versuchung an? halt'
an mit Beten;
So wirst du bald der SchlangeKopf zertreten!
356. Nie scy zerstreut!
Mit WachsamkeitBet' allezeit!
Sey auf der Huth;
Dann steht es gut!
357. Zeigst du mir die rechte Bahn;Lehrer, geh' auch selbst voran!