D c n k v c r s e.
193. Warum nicht gern die Bösensterben?
Der Tod stürzt sie in ewiges Verder-ben.
Warum der Christ sich sehnt zu ster-ben?
Der Tod wacht ihn zu GottcsErben.
144. Ju der Erde FinsternissenWolle doch nicht Alles wissen,Erst wenn dieses Körpers Hütte
bricht;
Kommst du zum vollkommncn Licht.
145. Die Kindcsznvcrstcht,
Sie zweifelt an dem Valcr nicht,Auch wenn das Herz im Kämpfenbricht.
146. Schon in blühenden Jugcnd-
tagcn
Sollst du Manches dir versagen;Lerne früh das Joch schon tragen!
147. Mußt du auch wandern
dunkle Pfade;
Verzage nicht! Auch das ist Gnade.
148. Hebst du dich aufstolzcHöhen,Dann wird Gott dir widerstehen.Bist von Herzen du dcmüthig, klein;Wirst du Gottes Wohnung sepn.
149- Von des Feindes SchwächenSollst du nie bei Andern sprechen.
150- Sorgcn kommt dem Vater zu;Bist du Kind, so bleib' in Ruh!
131. Laß in seliger VerbindungLeben mich, mein Gott, mit dir!Gicb auch heut die innigste Empfin-dung
Deiner Väterliche mir!
152. Aller Hoffnung GrundLiegt in Christi Mund,
Und was macht Er kund?
Ich leb' und auch ihr solltleben.
O wie kann dicß Wort erheben!
133. Fromm . von der Lebensar-beit müde,
Labt einst Abendrnh' und GottesFriede.
9,
154. Was hält dich auf im Chri-
stenlauf?
WarumkstnochdcinKampssouichlig?DiristnochChristiHuldnichtwichtig;Du bist noch immer nichtaufrichtig !
155. Am Grab, am GrabLegt man die Fessel ab;
Wir schlafen hier in Kcrkcrnacht,Bis wir zum höhern Licht erwacht.
136. Wie viclist Eine Stunde werth.In der mich deine Huld verklärt!Machst du mein Herz noch reiner;Freut es noch mehr sich deiner.157. Die ganze Welt ist GottesWort —
Es töntvonOst,Süd,WestundNord,Durch alle Zeiten fort;
Allüberall
Ertönet seiner Liebe Schall.
138. Blicke auf die Kranken,Willst du Gott, daß du gesund bist,danken.
Willst du Gott für Seelenfriedenloben?
Sich', wie Zorn und Wnth Ln An-dern toben!
159. Daß du glaubst an Jesnm
Christ, daS zeige
Froh und frei in Wort und That,ein Held!
SchämsiduChristidich;sobistdufeigc,Fürchtend dich vor Spott undSchmach der Welt.Christus wird sich dein auch schämen.Wird dich nie in seinen Himmel neh-men.
160. Eines Sonntags würd'gcFeicrMacht den Menschen weiser, froher,
freier;
Wem der Sonntag nicht ist thcucr,Gleicht dem Thier, ja einem Unge-heuer.
161. Die größte SchuldTilgt Christi Huld;
Ja, das ist seine Herrlichkeit,Daß er dem größten Sünder nochvcrzeiht,
Der nmkehrt, ihm zum Eigcnthumsich weiht.