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In Sachen der Rheinprovinzen, und in eigener Angelegenheit
Entstehung
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auf ihrem Eigenwillen bestehen, braucht sie ihre^Leidenschaften, um sie dahin zu treiben, wo sie^nicht hingewollt. — Der Merkur aber, der, nach-dem er in Ehre als ein teutsches Blatt gestan-!den, verschmähte zu einer K. Preußischen privile-girten Zeitung herabzusteigen, mußte untergehen.

Der Herausgeber seinerseits, weit entfernt,über diese Wendung der Angelegenheit zu murren,erkannte dankbar im Herzen die Wohlthat, dieihm zu Theil geworden, indem eine Last vomMühsal, und was noch mehr war, von morali-scher und bürgerlicher Verantwortung von sei-nen Schultern genommen worden, der er wahr-scheinlich nicht gewachsen war. Er beschloß fortanals ruhiger Zuschauer der weitern Entwicklung derBegebenheiten ans der Ferne zuzusehen, und nur,wenn eine unzweyseitige Aufforderung an ihn ge-schehen, eingedenk der Pflichten, die das fortdauerndeVertrauen des Volkes ihm aüflegte, thatig undwirksam wieder einzugreisen, und kehrte nun zuseinen Studien und zur Versehnng seines öffent-lichen Amtes zurück. Vorher aber mußte er sichdurch einen Rechtshandel dnrchstreiten, der mitjenem Verbote zusammenhing. Der Gouverneur-commissar in Coblenz hatte bey der Vollziehungder bezüglichen Weisung, mit Vorbeygehungaller gesetzlichen Formen, den völlig unschuldigenDrucker des Blattes verhaftet, und der Heraus-