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In Sachen der Rheinprovinzen, und in eigener Angelegenheit
Entstehung
Seite
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dert, als zwanzig Friedensjahre, ist es der Land-schaft am wichtigsten, daß sie ihre Vertreter imRathe habe, die für ihr Bestes wachen, und allenSchaden, der unnoth ist, verhüten. Aber beyder jetzigen Einrichtung gehen alle Kosten einesLandtags auf, uud zwar zum Nachtheil der Ge-sendeten, deren Keiner in jetziger Zeit etwas weg-zuwerfen hat, ohne daß ein einziger Vortheil des-selben erreicht werde. Warum will man immer-fort das Werk verschieben? mit langem Sinnenwird nichts ausgewirkt, in Zeiten, die schnell ent-schlossene That verlangen; und was ist auch inWien in dem teutfchen Verfassungswerke in all'der langen Zeit ausgesonnen worden? Die Grund-sätze einer rechten ständischen Verfassung liegenklar und offenbar zu Tage; man schreite endlicheinmal nur zum Werke, und es wird sich Allesvon selber fügen."

Diese Worte sprachen aus, was sich vernünf-tiger Weise bey solcher Gelegenheit sagen ließ,und was ohngefähr der Inhalt einer offiziellenUrkunde hatte seyn können, wenn die Huldigendenvom Volke gewählt, wirklich als seine Vertreterdagestandeu, und bey der feyerlichen Gelegenheitsein Interesse wahrgenommen hatten. Da aberweder das Eine noch das Andere geschehen, mußtedie Regierung nicht g-anz mit Unrecht den Vor-