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In Sachen der Rheinprovinzen, und in eigener Angelegenheit
Entstehung
Seite
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Eure Geistlichen und Lehrer unter Euch errich-ten.

Ich weiß, welche Opfer und Anstrengungender fortgedauerte Kriegs-Zustand Euch gekostet.Die Verhältnisse der Zeit gestatteten nicht- sie nochmehr zu mildern als geschehen ist; aber Ihr müs-set es nicht vergessen, daß der größte Theil dieserLasten noch aus der früheren Verbindung mit Frank,reich hervorgieng, daß die Losreißung von Frank-reich nicht ohne die unvermeidlichen Beschwerdenund Unfälle des Krieges erfolgen konnte, und daßsie nothwendig war, wenn Ihr Euch und EureKinder in Sprache, Sitten und Gesinnungendeutsch erhalten wolltet.

Ich werde durch eine regelmäßige Verwaltungdes Landes den Gewerbfleiß Eurer Städte undEurer Dörfer erhalten und beleben. Die verän-derten Verhältnisse werden einem Theil EurerFabrikate den bisherigen Absatz entziehen; Ichwerde, wenn der Friede vollkommen hergestellt seynwird, neue Quellen für ihn zu eröffnen bemühtseyn. Ich werde Euch nicht durch die öffentlichenAbgaben bedrücken. Die Stenern sollen mit Eu-rer Zuziehung regulirt und festgestellt werden, nacheinem allgemeinen, auch für Meine übrigen Staa-ten zu entwerfenden Plan.

Die Militär-Verfassung wird, wie in Meiner