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genen, wunderbaren Gesetzen der Geisternatur: so wird unsdieselbe Allmacht, dieselbe Hand zu einer andern Welt, zuandern Verhältnissen, zu andern Freuden hinübersühren.
Du sprichst: Aber vermuthlich ward in der ersten Geburts-stunde auch mein Geist erst von Gott erschaffen. Wohlan, istSchöpfung eines neuen Wesens, das vorher nicht war, nichtein größeres Wunder, als Versetzung des schon vorhandenenWesens nur in eine andere Welt des unermeßlichen Alls? DasZweite kann meine Einbildungskraft sogar fassen, und meinVerstand kann es verstehen. Aber das Wunder, wie aus dem,was nicht ist, etwas werde, das da ist, bleibt der menschlichenVernunft durchaus unbegreiflich.
Ein eben so unergründliches Geheimniß, wie die Ewigkeit,ist auch unsere Erschaffung. Woher der Stoff zu unserm Leibgenommen ist, das wissen wir. Er kam von der Erde und denNahrungen, die sie liefert; und wird wieder m die Erde zer-fallen, sobald ihn sein Geist verläßt. Aber woher ist der Stoffzu diesem Geist genommen? Meinst du, er sei'erst die Fruchtvon dem Spiel der Nerven und des Blums und der ganzeninnern Einrichtung des Körpers? Elende Ausrede! Du erklärstein Wunder mit Behauptung eines noch größer«. Wie kann dietodte Kraft die lebendige erzeugen? das Unedlere dasEdlere schaffen? Das Bewußtlose ein sich Bewußtes,Selbstständiges Hervorbringen, welches seine Verschiedenheit vomFleisch und Blut in allen Theilen der doppelten. Naturen, derdoppelten Triebe, der doppelten Gesetzgebung füblt, die imMenschen herrschen?
Beobachte doch den Säugling! Wahrlich, sein zarter Leibbildet nicht erst den Geist nach und nach aus, sor .dern der Geistbildet und wirkt im Körper, leitet das Auge desst lben zum Licht,den Mund zu willkürlichen Bewegungen. Nicht - e mehr der Leibdes Geistes mächtig wird, sondern je mehr der Ge ist mächtig wirdseines Körpers, seines Werkzeuges, durch fortgcs etzte Uebung imGebrauch desselben, je mehr wird der Geist des K indes sich seinerselbst bewußt. Die geistige Kraft wächst in si ch selbst durchUebung; der Körper vergrößert sich nur durch ird ische Nahrung»V. 23