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5 (1837) Andachtsbuch für die Jugend
Entstehung
Seite
326
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dem Laster, nur der ist der Höhen, Freundschaft fähig, welcheihre Blüthcn weit über den Staub des Lebens in die Ewiqkeitcmporhebt. Denn Irdisches ist eitel, und was aus ihm ent-springt ist hinfällig; so verwehen die Genüsse und Freuden allersinnlichen Schönheit, alles Eigennutzes, alles Stolzes. Aberunvergänglich ist die Tugend, und unvergänglich, wie sie, istdie ihr entstammte Freundschaft. Böfts kann nicht festhalten amBösen; wie will man es dauerhaft verbinden, da es, sich selbstwidersprechend, aufgelöset zerfällt? Aber Tugend hängt mitewiger Hochachtung an Tugend, und alles Gute ist ewig allemGuten verwandt es vergeht nicht, denn es ist Dir venvandt,Du selbst die höchste, reinste, Alles verklärende Liebes Du selbstder heiligste, treueste Freund Deiner Erschaffenen! O so willich denn Dich mit zärtlicher Ehrfurcht lieben bis zum letztenHauche meines Lebens so wird mir das selige Loos edlerFreundschaft bleiben!

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