dem Laster, nur der ist der Höhen, Freundschaft fähig, welcheihre Blüthcn weit über den Staub des Lebens in die Ewiqkeitcmporhebt. Denn Irdisches ist eitel, und was aus ihm ent-springt ist hinfällig; so verwehen die Genüsse und Freuden allersinnlichen Schönheit, alles Eigennutzes, alles Stolzes. Aberunvergänglich ist die Tugend, und unvergänglich, wie sie, istdie ihr entstammte Freundschaft. Böfts kann nicht festhalten amBösen; wie will man es dauerhaft verbinden, da es, sich selbstwidersprechend, aufgelöset zerfällt? Aber Tugend hängt mitewiger Hochachtung an Tugend, und alles Gute ist ewig allemGuten verwandt — es vergeht nicht, denn es ist Dir venvandt,Du selbst die höchste, reinste, Alles verklärende Liebes Du selbstder heiligste, treueste Freund Deiner Erschaffenen! O so willich denn Dich mit zärtlicher Ehrfurcht lieben bis zum letztenHauche meines Lebens — so wird mir das selige Loos edlerFreundschaft bleiben!
«-N
N"
zi>>-
St
L«
!«-
U
kü
K
!«
K
W
d
^ ich