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5 (1837) Andachtsbuch für die Jugend
Entstehung
Seite
178
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führen auf den rechten Weg. Und welche Pfade du mich auchbetreten lassest, alle leiten mich, o höchste Güte, zu meinemGlück. Dies Glück aber ist nicht Reichthum, Würde, Ansehenoder Macht auf Erden was frommt mir endlich dies Alles,wenn ich vielleicht nach wenigen Jahren oder Monden scho«eine Leiche sein sollte? Nein, das Glück ist höherer, ewigerArt es ist Geisterglück. Ich kenne keinen Namen dafür, eswäre denn der Name: bei Dir zu sein!

Darum schmückst Du, o Allgütiger, diese Welt mit so vielenReizen, daß wir darin Deine Güte erkennen. Darum muß dieWelt für -uns oft voller Dornen sein, daß wir uns ihr nichtganz hingebcn, sondern, gleichsam von ihr selbst zurückgeftoßcn,uns wieder erinnern, daß wir nicht ihr, sondern einem höhernLeben angchören sollen.

Darum, wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet, undunter dem Schatten des Allmächtigen bleibet, der spricht zudem Herrn: Meine Zuversicht und meiye Burg, mein Gott,auf den ich hoffe! Der Herr ist meine Zuversicht, der Höchsteist meine Zuflucht. (Ps. 91, 1. 2. 9.)