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5 (1837) Andachtsbuch für die Jugend
Entstehung
Seite
141
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Und wie die Gefallsucht in den Augen des bessern wie desverdorbenen Menschen als Thorheil erscheint, o Gott, Du Ge-rechter, wie richtest Du diese Verirrungen des Herzens unddes Verstandes! Wer kann mit diesem Laster, welches denSinn für das Gute, Wahre und Schöne tödtet, vor DeinemBlick bestehen und Dir gefallen? O Du, in welchem nichtsist, als Gerechtigkeit und Wahrheit, wer darf muthvoll zu Diraufblicken, wenn er die von Dir gewahrte Frist des Lebens inkleinlichen Spielen der Eitelkeit vertändelt; über den Scheindas Wesen vergißt, über den Schmuck des Leichnams, der so-bald ein Raub der Verwesung wird, die Zierden des Geistes,jene Tugenden vergißt, die unsterblich sind, wie er! Nein,Schöpfer, Du schufst uns nicht für Traum und Spiel undGlcißnerei; o laß mich nie den wahren Zweck aus den Augenverlieren, für welchen Du mich aus dem Nichts in das Daseingerufen hast. Amen.