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in den besten Erziehern und Gespielen erblickt das Auge dcSZöglings doch nur Fremde. Da fehlen die theucrn Alten,vor welchen sich unwillkürlich Ehrfurcht regt; da die Kleinen,welche der zarten Nachhilfe bedürfen. Die Tochter findet nurLehrer und Lehrerinnen, die sie, als Fremde, minder schonendbeurtheilen lernt, und viele Alrersgenossinnen von verschiedenenGaben, in deren Gesellschaft sie sich bloß zur leichtfertigen undbehutsamen Gesellschafterinn bildet, ohne des häuslichen LebensLust und Mühseligkeit anzunehmen.
So, in den entscheidendsten Jahren der werdenden Jung-frau, empfängt sie eine Richtung, welche für das nachfolgendeLeben selten nothwendig, oft schädlich ist. Mit halber wissen-schaftlicher Belehrung, mit der Gewandtheit, sich vor Andern inihrem Sinn zu verbergen, mit gesteigerter Kunst für das äußer-liche Anständige, mit erhöhter Neigung und Gabe, in kleinenWichtigkeiten der Gesellschaft zu schimmern, tritt sie in daseinfache Hausleben zurück. Heil ihr, wenn sie ihr altes Glück,ihre alte Natürlichkeit, ihre alte Unschuldigkeit im alten Lebenihrer Kinderzeit wieder findet; das Haus der Ackern oder Ver-wandten muß von Neuem ihre Schule werden. Oft leider istcs zu spät, und sie auf immer für die Mühseligkeiten, Alltäglich-keiten, Freuden und kleinen Genüsse des Hauslcbens verloren.Sie wird Gattin, ohne die erheiternde Lebensgefährtin desMannes werden zu können; sie wird Hausmutter, ohne dasHaus mit weiser Sorge in dem Geringsten, wie dem Größten,mit gleichem Ernst verwalten zu mögen; sie wird Mutter vonKindern, ohne die mütterlichen Mühen zu lieben.
Wir haben vielerlei Anweisungen zur Erziehung der Töchter»Frömmigkeit aber erzieht am besten in den natürlichen Um-gebungen. Und was heute die Vollkommenheit des Weibes ist,war es schon vor Jahrtausenden. So schildert sie Salomo»Oie Würde der Frau (in seinen Sprüchen 31, 11—31) nennter edler, denn die köstlichsten Perlen, auf welche sich desMannes Herz darf verlassen, und die ihm Liebes thut, ihn fürsein Schaffen außer dem Hause zu erquicken; die mit Weisheitspricht; auf deren Zunge holdselige Lehre ist; deren Schmuck