teil, gleich der Zahnstange für den Zahn des Rades, dereingreifen soll, und daß die Enden der Glieder, wenn dieStifte durchgesteckt sind, halb kreisförmig gestaltet sind, unddieselbe Größe als der Raum oder die Vertiefung des Glie-des haben. Diese Enden machen den Zahn der Kette aus,greifen in die Räume zwischen den Zahn des Getriebes oderRades ein, und treiben ihn folglich fort; ^ oder die Ketteselbst wird durch dergleichen Getriebe oder Räder auf dieselbeWeise wie eine Zahnstange getrieben.
Es ist einleuchtend, daß die obere Seite einer solchenKette in verschiedenen Richtungen über Räder, ihre Unter-seite über Trommeln wird gehen, und mit gesichertem Effectgebraucht werden können, da jede der Kette gegebene Bewe-gung allem, was in Gang gesetzt werden soll, mi'tgetheiltwerden wird.
Fig. 36. zeigt eine solche Kette, unter der Annahme,daß sie endlos über einen Theil des Umfangs eines Schrob-bel-Cylinders geleitet sei, und eine runde Zahnstange oderReifen bilde, der sämmtliche mit ihm Ii'n Verbindung ge-setzte Getriebe bewegt. Die Unterseite der Kette ist über eineWalze geführt, und mit anderem Getriebe oder Rädern inGang gesetzt. Man könnte unzählige Beispiele ihrer An-wendbarkeit anführen; doch cs ist unnöthig, mehr davon zusagen, da jeder praktische Mechaniker sogleich cinsehen wird,zu wie vielen Arten von Maschinerie sie gebraucht werdenkann.
16 . Verbesserung im Baue der Angelzapfen oder Kegel(Uinrles) des Gewindes zum Einhangen der Steuer-ruder. Von Ioh. Lihou, Befehlshaber an der k.Flotte, zu Guernsey.
(Hierzu Fkg. S7 — ts.)
Die traurigen Folgen, welche so oft dadurch entstehen,daß das Steuerruder in stürmischem Wetter beschädigt wird,und das Schiff nicht mehr gehörig gesteuert werden kann,hat den Ersindungsgcist der Schiffer schon in früheren Zei-ten thcils auf Verfertigung von Nothrudcrn, theils auf Aus-besserung des beschädigten Ruders geleitet. Die neue Me-thode, ein Steuerruder einzuhängen, welche Eapitain Lihouhier vvrschlägt, scheint neue Vortheile zu gewähren, durch