zwischen der Feder und einem ihrer Befestigungspunkte, alsseine Erfindung in Anspruch.
11. Verbesserungen von Klinken zur Befestigung vonThüren. Von Charles Chub, Patent-Schlösser-Fa-brikant zu London.
Der Gegenstand dieser Verbesserung ist die Constructioneiner Lhürklinke, die wie ein Fcderschloß, mit einem Schlüs-sel, der Einschnitte im Barte hat, geöffnet und verschlossenwerden kann. Die Klinke wird durch die Vereinigung meh-rerer dünner Platten, die dicht an einander passen, herge-stcllt, welche sammtlich wie Hebel auf einem Centralstift oderMittelpunkt wirken. Der untere Theil einer jeden Plattedieser zusammengesetzten Klinke hat einen Kerb von verschie-dener Tiefe, die Verzahnungen am Ende des Schlüssels ha-ben verschiedene Höhe, so daß, wenn der Schlüssel gedrehtwird, der zur Klinke gehört, die verschiedenen Platten, welchesie bilden, alle in eine Linie gebracht werden, und der Klinkeerlauben, aus ihrem Stande oder Gehäuse zu treten, dieThür geöffnet wird. Passen aber die Verzahnungen desSchlosses nicht genau, welches der Fall sein muß, wenn einUnrechter Schlüssel eingesteckt wird, so werden die Plattensich nicht auf einander legen, sondern in verschiedener Höhegehoben werden, und alsdann wird die Klinke nicht durchdie Oeffnung des Gehäuses gehen. Eine Klinke dieser Artgewährt also dieselbe Sicherheit wie ein Fcderschloß und isteinfacher.
12. Damascirung des Eisens und Stahls mit Platin.
Von dem Director, Herrn I. I. Precht!.
ltlus den Jahrbüchern des iaiserl. königl. polytechnischen Institutes inWien, Band XVI >
Da der Schmelzpunkt des Platins höher liegt, als derdes Stahls, und wahrscheinlich selbst höher als der des wei-chen Eisens, so stellte Hr. Prechtl mehrere Versuche inder Absicht an, um Platin mit Stahl zusammenzuschwcißen,und dadurch eine Art von Damascirung hervorzubringen.Diese Versuche ergaben, daß Stahl, sowohl Gußstahl alsGerbstahl, so wie auch weiches Eisen, mit Platin sich gutzusammcnschweißen lassen, und, da in diesem Gemenge dieTheile des Platins mit ihrem natürlichen und unveränder-