Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
412
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Die Tireccien von Uliveto bei Pisa, folglichimmer auf der abendlichen Rüste des mi ttel ländi-schen Meeres, finden sich auch in Spalten einesweisslichcn körnigen Kalksteins, begleitet von Kalk-spatli. Ihr Bindemittel ist röthlich ; sic sind znsam- Imcngcselzt aus Bruchstücken derselben Felsart, worin !sie Vorkommen, und aus sehr zerbrochenen Knochen,Herr Cu vier hat sie untersucht und gefunden, »dassdie röthliche Brcccie die Kalkfelsart des Berges in ,verschiedenen Richtungen durchschneidet, als wären'es Höhlen und Spalten gewesen , die später sich mit !idieser Breccie ausgefüllt hätten. « Ihre kleinen Höh- i Ihingen sind mit Kalkspath bekleidet. Die Knochen f.sind darin von Landconchilien begleitet. '

Das Vorgebirge Palinure, im Königreich Nea- j ip e 1 , bietet eine Zusammenhänfung von Knochen !in einer Ilöhle dar, welche sich in dem kleinen Ge-

lici der Knochen-Brcccie vonNizza gefundenwurde.Er spricht ausführlicher davon Recherche.s T. V.S. i SG und ig3. Es halte einen Sintcr-Ucberzng. Erist der Meinung, dass dasselbe, wie auch einige an-dere in ähnlichen Verhältnissen dort vorgekommeneKnochen von bekannten Thieren, später in die Brcccicgekommen, entweder in Spalten derselben gefallensoy, oder sich auf der Breccie bloss augesetzt habe,und daher von einem dünnen Sinter-Ucberzug nurincrustirt worden wäre, ohne dass es sich eigentlichmit der Breccie verbunden habe. N.