Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
23
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norddeutschen Sandebenen und in Dänemark abgela-gerten Gebirgstrümmer , nordischen Ursprungs sey*Dieselbe Meinung ist in Ansehung der im Lippischeneinzeln zerstreuten Granitblöckc von dem Herrn Ar-chivrath C 1 ostermeyer geltend gemacht. Schonim J. i8o5 äusserte der Verl’, obiger Abhandlung ineiner der Königl. Socictät vorgclegten, geognostischenSkizze von Niedersachsen die Vermuthung , dass eingrosser Theil von den in den norddeutschen Ebenenzerstreuten Geschieben , aus dem Norden abstammendürfte. Die im folgenden Jahre von ihm unternom-mene Reise durch Skandinavien, verschaffte ihm diebeste Gelegenheit, jenen geologischen Gegenstand wei-ter zu verfolgen und was ihm früher nur wahrschein-lich zu seyn schien , wurde ihm nun zur Gewissheit»In späterer Zeit widmete er besondere Aufmerksam-keit der merkwürdigen Verbreitung der nordischenGeschiebe im Flussgebiete der Weser, wodurch sichihm neue Aufschlüsse über die "Verhältnisse jener Ab-lagerung von Gcbirgstrümmcrn, zu anderen mit derErdoberfläche vorgegangenen Veränderungen darboten.Die Resultate dieser Untersuchungen enthält der zweiteHaupttheil obiger Abhandlung, u

ii Die Gebirgstrümmer, deren nordischer Ursprungnachgewiesen werden soll , müssen sorgfältig von sol-chen unterschieden werden , die einen anderen Ur-sprung haben. Bei diesen nimmt man , hinsichtlichihrer Ablagerung , folgende Hauptverschiedenheitenwahr :«