ii i) Bruchstücke, welche keine bedeutende Orts-Veränderung erlitten, die daher gemeiniglich von der-selben Beschaffenheit sind, wie die Gebirgsmasscn, dieunter denselben oder in ihrer Nähe im Zusammen-hänge anstehen, wie sie fast überall im Untergründeund häufig auch in der Ackerkrume angetroffen wer-den, welche Berge und Iliigel deckt. Hin und wie-der kommen einzelne, grössere Felsenblöcke vor, diesieh von höher anstehenden Wänden ablösten , licr-abstürztcn und nun am Fu'sse oder an Einhängen vonBergen liegen. Diese Bruchstücke sind nach der ver-schiedenen Beschaffenheit der Gesteine gemeiniglichmehr oder weniger scharfkantig. Ihr Ursprung istfast immer leicht nachzuweisen und ihre Unterschei-dung von fremden Geschieben, die zuweilen, z. B. amnördlichen Fusse des Harzes , damit vermengt Vor-kommen , nicht schwierig. <c
11 2) Geschiebe und Gerolle welche man in denBetten der Flüsse antrifft und die durch die jetzigeStrömung derselben bald mehr, bald weniger weitfortgetrieben werden. Diese pflegen seitwärts sichnicht viel weiter z ■. erstrecken, als die Breite der jetzi-gen Fluthbetten bei höchstem Wasserstande ist. Siesind abweichend nach der Verschiedenheit der Gebirgs-massen, welche die Flüsse durchströmen. Obgleichfremdartige Geschiebe in einige der norddeutschenFlussthäler Vordringen , so finden sie sich doch nur |selten in den Betten der Flüsse, mit den diesen eigen-thümlichen Gerollen vermengt.«